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Austausch über Digitalisierung in der Pflege

 

„Wenn man die Digitalisierung so umsetzt und es eine echte Erleichterung für die Beschäftigten bedeutet, stecken da viele Chancen drin“, kommentiert Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag einen Besuch bei der „Dorfgemeinschaft 2.0“ in Nordhorn. „Aber man darf auch die Gefahren, etwa den Datenschutz der Beschäftigten und der Menschen mit Pflegebedarf, nicht unterschätzen, um den Nutzen der Digitalisierung in der Pflege zu bewerten.“

 

Pia Zimmermann besuchte am Montag das Verbundprojekt der Gesundheitsregion EUREGIO e.V., Nordhorn, um sich mit dem Projektleiter Thomas Nerlinger und weiteren Mitarbeitern über den Einsatz von Digitalisierung in der Pflege auszutauschen. Das Projekt wird noch bis 2020 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Modellregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emslandgefördert und hat zum Ziel, den demografischen Wandel insbesondere im ländlichen Raum mit digitalen Helfern positiv zu gestalten.

 

An eine lebhafte Diskussion über die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung, der Notwendigkeit des sozialen Austauschs und dem Spannungsfeld in der Pflege zwischen Autonomie der Menschen mit Pflegebedarf und Einschränkung aus Sorge um die Gesundheit, schloss sich eine Führung durch das Caritas Pflegeeinrichtung St. Marien Haus mit dem Geschäftsführer Paul Leidner an. Dort werden digitale GPS-Armbänder beispielsweise bei dementiell Erkrankten eingesetzt, die eine Weglauftendenz haben.

 

Pia Zimmermann betonte: „Besonders in der Politik müssen wir darauf achten, das Thema Digitalisierung in der Pflege zu gestalten und nicht nur auf Anforderungen in der Wirtschaft zu reagieren.“ Sie hielt aber auch einen Aspekt fest, der ihr besonders wichtig ist: „Digitale Helfer dürfen nicht dazu führen, dass Stellen von Pflegefachkräften eingespart werden und dadurch der Arbeitsdruck noch weiter erhöht wird, aber auch nicht dazu, dass die Kosten für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen noch weiter steigen. Es muss um Verbesserungen und Erleichterungen für alle Betroffenen gehen.“

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Besuch Pia Zimmermann

Austausch über Digitalisierung in der Pflege

 

„Wenn man die Digitalisierung so umsetzt und es eine echte Erleichterung für die Beschäftigten bedeutet, stecken da viele Chancen drin“, kommentiert Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag einen Besuch bei der „Dorfgemeinschaft 2.0“ in Nordhorn. „Aber man darf auch die Gefahren, etwa den Datenschutz der Beschäftigten und der Menschen mit Pflegebedarf, nicht unterschätzen, um den Nutzen der Digitalisierung in der Pflege zu bewerten.“

 

Pia Zimmermann besuchte am Montag das Verbundprojekt der Gesundheitsregion EUREGIO e.V., Nordhorn, um sich mit dem Projektleiter Thomas Nerlinger und weiteren Mitarbeitern über den Einsatz von Digitalisierung in der Pflege auszutauschen. Das Projekt wird noch bis 2020 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Modellregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emslandgefördert und hat zum Ziel, den demografischen Wandel insbesondere im ländlichen Raum mit digitalen Helfern positiv zu gestalten.

 

An eine lebhafte Diskussion über die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung, der Notwendigkeit des sozialen Austauschs und dem Spannungsfeld in der Pflege zwischen Autonomie der Menschen mit Pflegebedarf und Einschränkung aus Sorge um die Gesundheit, schloss sich eine Führung durch das Caritas Pflegeeinrichtung St. Marien Haus mit dem Geschäftsführer Paul Leidner an. Dort werden digitale GPS-Armbänder beispielsweise bei dementiell Erkrankten eingesetzt, die eine Weglauftendenz haben.

 

Pia Zimmermann betonte: „Besonders in der Politik müssen wir darauf achten, das Thema Digitalisierung in der Pflege zu gestalten und nicht nur auf Anforderungen in der Wirtschaft zu reagieren.“ Sie hielt aber auch einen Aspekt fest, der ihr besonders wichtig ist: „Digitale Helfer dürfen nicht dazu führen, dass Stellen von Pflegefachkräften eingespart werden und dadurch der Arbeitsdruck noch weiter erhöht wird, aber auch nicht dazu, dass die Kosten für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen noch weiter steigen. Es muss um Verbesserungen und Erleichterungen für alle Betroffenen gehen.“

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Besuch Pia Zimmermann

Austausch über Digitalisierung in der Pflege

 

„Wenn man die Digitalisierung so umsetzt und es eine echte Erleichterung für die Beschäftigten bedeutet, stecken da viele Chancen drin“, kommentiert Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag einen Besuch bei der „Dorfgemeinschaft 2.0“ in Nordhorn. „Aber man darf auch die Gefahren, etwa den Datenschutz der Beschäftigten und der Menschen mit Pflegebedarf, nicht unterschätzen, um den Nutzen der Digitalisierung in der Pflege zu bewerten.“

 

Pia Zimmermann besuchte am Montag das Verbundprojekt der Gesundheitsregion EUREGIO e.V., Nordhorn, um sich mit dem Projektleiter Thomas Nerlinger und weiteren Mitarbeitern über den Einsatz von Digitalisierung in der Pflege auszutauschen. Das Projekt wird noch bis 2020 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Modellregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emslandgefördert und hat zum Ziel, den demografischen Wandel insbesondere im ländlichen Raum mit digitalen Helfern positiv zu gestalten.

 

An eine lebhafte Diskussion über die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung, der Notwendigkeit des sozialen Austauschs und dem Spannungsfeld in der Pflege zwischen Autonomie der Menschen mit Pflegebedarf und Einschränkung aus Sorge um die Gesundheit, schloss sich eine Führung durch das Caritas Pflegeeinrichtung St. Marien Haus mit dem Geschäftsführer Paul Leidner an. Dort werden digitale GPS-Armbänder beispielsweise bei dementiell Erkrankten eingesetzt, die eine Weglauftendenz haben.

 

Pia Zimmermann betonte: „Besonders in der Politik müssen wir darauf achten, das Thema Digitalisierung in der Pflege zu gestalten und nicht nur auf Anforderungen in der Wirtschaft zu reagieren.“ Sie hielt aber auch einen Aspekt fest, der ihr besonders wichtig ist: „Digitale Helfer dürfen nicht dazu führen, dass Stellen von Pflegefachkräften eingespart werden und dadurch der Arbeitsdruck noch weiter erhöht wird, aber auch nicht dazu, dass die Kosten für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen noch weiter steigen. Es muss um Verbesserungen und Erleichterungen für alle Betroffenen gehen.“

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